Start Projektbeschreibung Projektpartner
Die Projektpartner im Detail
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Im Folgenden werden das Projektteam, die Funktionen der einzelnen Partner im Verbund sowie deren Teilvorhaben genannt. Es folgt ein Abschnitt mit der detaillierten Beschreibung der Partner und der Zusammensetzung des Projekt-Beirates.

Das Projektteam

Das folgende Foto des Teams entstand Anfang Oktober am ersten Tag des Kickoff-Meetings. Leider waren zu diesem Zeitpunkt nicht alle Personen anwesend oder sind erst nach dem Termin zum hinzugekommen. Die Namen der auf dem Foto vertretenen Personen werden angezeigt, sobald man mit der Maus über den Kopf fährt. Nicht abgebildet sind Ralf Kluthe (DiscVision GmbH), Andreas Hein (OFFIS e.V./Universität Oldenburg), Michael Schwarz-Eywill (Palliativzentrum Oldenburg), Andreas Wille (Palliativzentrum Oldenburg) und Juliane Mühlenbrock (Pius-Hospital Oldenburg).

Hannah Baumgartner (OFFIS e.V.) Jürgen Ulbts (OFFIS e.V.) Alexander Jüptner (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.) Julia Cortis (Pius-Hospital Oldenburg) Christine 'Nina' Scheve (ipac e.V./Palliativzentrum Oldenburg) Steffen Simon (ipac e.V.) Andreas Wagner-Neidig (Palliativzentrum Oldenburg) Jochen Meyer (OFFIS e.V.) Burkhard Otremba (Medizinische Studiengesellschaft Nord-West GmbH) Marion Jessen (Ambulant - Jessen und Höhn GbR) Birgit Kannenberg-Otremba (ipac e.V./Onkologische Praxis Oldenburg) Melina Brell (OFFIS e.V.) Thomas Frenken (OFFIS e.V. - nach der Projektvorbereitung ausgeschieden) Stefan Kramer (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.) Regina Prenzel (Pius-Hospital Oldenburg) Regine Harms (Ambulant)


Funktionen der einzelnen Partner im Verbund

Der Verbund besteht aus wissenschaftlichen, technischen und medizinisch-pflegerischen Partnern mit den folgenden Aufgaben im Projekt:


Detailinformationen zu den einzelnen Partnern

Johanniter

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) ist ein gemeinnütziger Verein, der deutschlandweit aktiv ist und über Erfahrung sowie Fachwissen von Rettung, Transport und medizinischer Versorgung über Beförderung und Versorgung von behinderten Menschen sowie häuslicher Betreuung bis hin zu Alarmierungs- und Kommunikationsdienstleistungen für ältere Menschen (z.B. der bekannte Hausnotruf) verfügt. Ein neues Pilotprojekt ist dabei Betreutes Wohnen zu Hause, bei dem den Bewohnern ein sogenannter Kümmerer als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Über 10.000 Experten und mehr als 25.000 Freiwillige arbeiten für die JUH. Die Organisation unterteilt sich in neun Landesverbände (LV) und circa 200 Regionalverbände (RV). Die Hauptniederlassung befindet sich in Berlin. Der Regionalverband Weser-Ems setzt sich aus 19 nordwestdeutschen Ortsverbänden zusammen. Ein eigens eingerichtetes Call-Center für Notrufe aus dem Raum Niedersachsen/Bremen betreut ca. 16.000 Kunden und ist damit deutschlandweit die größte Hausnotrufzentrale.

Im Rahmen des Projektes übernimmt der zum Regionalverband Weser-Ems gehörende Ortsverband Stedingen die Projektkoordination. Ansprechpartner ist Herr Alexander Jüptner.

OFFIS-Gesundheit

OFFIS e.V.

Das 1991 gegründete Institut OFFIS erforscht als An-Institut der Universität Oldenburg neue Formen computergestützter Informationsverarbeitung in Hard- und Softwaresystemen und setzt die Ergebnisse in anwendungsnahe Entwicklungen um. OFFIS beschäftigt sich im Bereich Gesundheit seit vielen Jahren insbesondere mit Integrationsfragen im Kontext der integrierten Versorgung von Patienten. Dies umfasst die technologische Integration aller an der Versorgung beteiligten Institutionen sowie des heimischen Patientenumfeldes. OFFIS ist seit 1994 als Vorreiter im Bereich AAL aktiv und hat dort zahlreiche Projekte vorzuweisen. Zudem wurde ein Seniorenapartment realisiert, das der Erforschung und Entwicklung assistierender Technologien dient.

ipac

ipac – Institut für Palliative Care e.V.

Aufbauend auf die langjährigen Erfahrungen der Mitglieder von ipac in der praktischen Palliativmedizin, der ambulanten und stationären Versorgung, sowie in der Forschung und Lehre im Bereich Palliative Care wurde das Institut ipac im Februar 2008 gegründet. Die Expertise im Aufbau und in der Leitung von Palliativstationen und Versorgungsnetzwerken (u.a. Mitglied im Expertenrat des nds. Sozialministeriums zur Entwicklung des nds. Palliativversorgungssystems, u.a. mit dem Palliativstützpunkt Oldenburg), sowie bei wissenschaftlichen Untersuchungen zu Beschwerden und der Versorgungssituation bei Patienten mit COPD und Lungenkarzinom (insbesondere zu Atemnot) kommt der Umsetzung des Palliativgedankens in konkrete Handlungsschritte zugute. Es besteht ein vielfältiges Engagement auf lokaler und nationaler Ebene, z.B. im Arbeitskreis Palliativmedizin, dem Onkologischen Netzwerk, der regionalen Pflegekonferenz, sowie auf nationaler Ebene sowie eine enge Kooperation mit der Universität Oldenburg und dem Department of Palliative Care am King’s College in London, UK.

DiscVision

DiscVision GmbH

Die DiscVision GmbH ist Entwickler für Systeme, die Inhalte jeglicher Art auf dem TV-Bildschirm darstellen. Sogenannte smartTV Technologien der DiscVision GmbH erlauben einen personalisierten und interaktiven Zugriff auf TV-Inhalte sowie andere multimediale Inhalte. Namhafte Hersteller wie z.B. Siemens oder Philips setzen in ihren Geräten auf Technologie von DiscVision. Seit mehreren Jahren entwickelt DiscVision Zusatzdienste, die am heimischen Fernseher nutzbar sind. Diese reichen von der Steuerung der Hausautomation über Wellnessdienste, Prävention und Lifestyledienste bis hin zu telemedizinischen Anwendungen, wie z.B. das Monitoring von Herzinsuffizienzpatienten. Dabei dient die Fernsehtechnik nicht nur zur Interaktion und Darstellung von Informationen, sondern auch als Zentrale für den Anschluss von Zusatzgeräten wie z.B. Waagen, Blutdruck- und Blutzuckermessgeräten.


Medizinische Studiengesellschaft Nord-West GmbH

Die Medizinische Studiengesellschaft Nord-West GmbH, ehemals OncoScience Studien GmbH, wurde am 13.09.2007 gegründet. Der Zweck der Gesellschaft besteht in der Dokumentation und Durchführung von medizinischen Studien und Gutachten aller Art, sowie aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten, u.a. der Bereitstellung von benötigtem Personal. Die Gesellschafter und Geschäftsführer der GmbH, Dres. med. Dietmar Reichert und Jan Janssen, sind Fachärzte für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin. Sie sind gleichzeitig Inhaber zweier onkologischer Praxen in Westerstede und Aurich und betreuen mehr als 2.000 ambulante Patienten. Außerdem sind sie Mitglieder im Regionalen Tumorzentrum Weser-Ems sowie Gründungsmitglieder des Palliativstützpunkt Ammerland und des Palliativ Care Team Aurich-Ostfriesland.

OnkologischePraxisOldenburgDelmenhorstSeitens der OncoScience GmbH bestehen außerdem enge Kontakte zur Onkologischen Praxis Oldenburg/Delmenhost, welche somit direkt in die Projektarbeit eingebunden wird. Die Praxis - gegründet im Jahr 1998 - ist eine Schwerpunktpraxis auf dem Gebiet internistische Onkologie und Hämatologie. Die vier Fachärzte für Innere Medizin Hämatologie/Onkologie betreuen ca. 1.500 Patienten pro Quartal von der Diagnosestellung bis zur regelmäßigen Nachsorge, wobei die ambulante Chemotherapie bösartiger Tumoren, wie Mamma-Ca., Bronchial-Ca., Colon-Ca. etc. einen Schwerpunkt ihrer Arbeit darstellt. Darüber hinaus ist die Praxis auch auf dem Gebiet der HIV- und Hepatitis-Medizin als überregionale Spezialpraxis anerkannt. Praxisinhaber Dr. med. Burkhard Otremba ist erster Vorsitzender des Regionalen Tumorzentrums Weser-Ems e.V. sowie Gründungsmitglied des Palliativstützpunktes Oldenburg und der Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin. Außerdem war er als Vorsitzender des niedersächsischen Berufsverbandes der niedergelassenen internistischen Onkologen NIO-Niedersachsen e. V. tätig.

PalliativstationOldenburg

Palliativzentrum Oldenburg

Die Palliativstation ist mit derzeit acht Betten der Mittelpunkt des 2005 gegründeten Palliativzentrums Oldenburg – einer Einrichtung der Medizinischen Klinik des Evangelischen Krankenhauses. Hier werden schwerstkranke Menschen betreut, die einer akutstationären Behandlung bedürfen. Im Wesentlichen werden Patienten mit onkologischen, internistischen und neurologischen Krankheiten behandelt. Ein engagiertes multiprofessionelles Team ist für die Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen zuständig. Die ambulante Weiterversorgung der Patienten wird ausdrücklich gefördert. Das Palliativzentrum bietet eine 24-h-Hotline, einen Palliativ-Konsildienst für alle Oldenburger Kliniken, Fort- und Weiterbildungen sowie wissenschaftliche Forschungsprojekte an. Im Weiteren obliegt dem Zentrum die Leitung des Palliativstützpunktes Oldenburg des Landes Niedersachsen. Ziel des Stützpunktes ist es, die palliativmedizinische Versorgung in Oldenburg und Umgebung zu koordinieren und auszubauen.

PiusHospitalOL

Pius-Hospital

Das Pius-Hospital Oldenburg ist mit 380 Betten ein Krankenhaus der Regel- und Schwerpunktversorgung; die Klinik für Innere Medizin und Pneumologie stellt dabei die größte der 13 Fachabteilungen dar. Mehr als 3000 Patienten mit allen internistischen Krankheitsbildern werden dort jährlich behandelt. Besonderer Schwerpunkt ist die Therapie lungenkranker Menschen. Im gesamten nordwestdeutschen Raum stellt die hiesige Abteilung das wesentliche Zentrum für pneumologische Erkrankungen dar. Zahlreiche Patienten sowohl mit bösartigen Erkrankungen (insbesondere Lungenkarzinom) als auch anderen chronischen Lungenleiden (beispielsweise COPD) werden hier behandelt. Dabei besteht eine enge Vernetzung zu stationären und ambulanten Partnern aus Chirurgie, Onkologie und Palliativversorgung.

Ambulant

AMBULANT Jessen/ Höhn GbR

Der Pflegedienst AMBULANT Jessen/ Höhn GbR wurde 1993 gegründet und versorgt inzwischen ca. 150 Menschen im Stadtgebiet Oldenburg. Neben anderen Patientengruppen wird auf die Betreuung von palliativ zu versorgenden Patienten ein Schwerpunkt gelegt, dem mit Zusatzqualifikationen und regelmäßigen Fortbildungen Rechnung getragen wird. Entsprechend dem eigenen Verständnis des Pflegedienstes als Netzwerker im Pflege- und Betreuungsprozess ist die Sicherstellung einer möglichst optimalen Versorgung und die Einbindung aller Beteiligten in die Kommunikation oberstes Gebot. Durch die Mitarbeit in diversen Arbeitsgruppen soll die Patientenversorgung in Oldenburg verbessert und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure gefördert werden. Der Ambulant-Pflegedienst ist Gründungs- und Vorstandsmitglied im Verein Versorgungsnetz Gesundheit und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin. Ein Antrag auf einen Vertrag für spezielle ambulante Palliativversorgung ist in der Vorbereitung.

Projekt-Beirat

Neben dem Verbund der Projektpartner wird ein Projekt-Beirat eingerichtet. Über diesen werden weitere relevante Interessensgruppen zur Begleitung des Projektes eingebunden. Ziel und Motivation für die Einrichtung des Beirates sind zum einen die Verbreitung der Projektidee und zum anderen die Einbeziehung von weiteren Akteuren, die hilfreiche Rückkopplungen und fundiertes Wissen in das Projekt einbringen können. Auf diese Weise werden zusätzliche Blickwinkel erschlossen. Der Beirat besteht aus:

  • Herr Pastor Klaus Backhaus (Ev. Kirche Oldenburg): Ethische Fragen
  • Professor Irene Higginson (Head of the Department of Palliative Care, Policy and Rehabilitation, King's College London): Internationale wissenschaftliche Einbindung
  • Drs. Nicolai Benner und Jörn Petersen (Facharztpraxis für Allgemeinmedizin, Oldenburg): Hausärzte
  • Dr. Peter Gaidzik (Institut für Medizinrecht, Universität Witten/Herdecke): Rechtliche Fragen
  • Frau Monika Klumpe (BeKoS – Beratungs- und Koordinationsstelle für Selbsthilfegruppen in Oldenburg): Selbsthilfegruppen
  • Frau Renate Lohmann (Ambulanter Hospizdienst Oldenburg): Hospizarbeit
  • Prof. Dr. Jürgen Parisi (Institut für Physik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg): Technik, Sensorik
  • Herr Holger Vosgerau (Barmer Ersatzkasse): Krankenkasse, Geschäftsmodell
 


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